Bildungsprämie

Wer wird gefördert?
Vom Prämiengutschein können erwerbstätige Personen profitieren, die

  • mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind
  • deren jährlich zu versteuerndes Einkommen 20.000 Euro (bzw. 40.000 Euro bei gemeinsam veranlagten Personen) nicht überschreitet
  • die während der Mutterschutzfrist, in Elternzeit oder Pflegezeit unterhalb der genannten
    Einkommensgrenzen liegen und über einen gültigen Arbeitsvertrag im Umfang von mindestens
    15 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit verfügen
  • deren Erwerbseinkommen als Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer und Selbständige trotz der
    Mindestarbeitszeit unter den Regelleistungen der Grundsicherung liegt und die daher zu ihrem
    Erwerbseinkommen aufstockende Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch erhalten.
  • deren ausgewählte Weiterbildungsmaßnahme maximal 1.000 Euro kostet (gilt nur, wenn die Weiterbildung in Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein statt findet)

Was wird gefördert?
Die Bildungsprämie fördert grundsätzlich individuelle berufliche Weiterbildungsmaßnahmen, die für die Ausübung der aktuellen oder zukünftigen beruflichen Tätigkeit relevant sind und wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln bzw. Kompetenzen erweitern. Dies reicht vom Lehrgang für ein PC-Programm über Kompakt-Sprachkurse bis hin zu fachspezifischen Fortbildungen, wie etwa einem Grundlagenkurs für Existenzgründer.

Mit dem Prämiengutschein werden 50% (max. 500 Euro) der Veranstaltungsgebühren von Maßnahmen übernommen.


Beratung und Auskunft
Die vhs-Weiterbildungsakademie Kelheim ist eine anerkannte Beratungsstelle für die Bildungsprämie. Unter 09441 / 17 50 98 - 0 erhalten Sie nähere Informationen und eine Beratung, ob die Bildungsprämie für Sie in Frage kommt.

Wie ist das Antragsverfahren?
Klären Sie telefonisch ab, ob Sie die Voraussetzungen für die Bildungsprämie erfüllen. Dann vereinbaren Sie mit uns einen Termin zur Ausstellung des Prämiengutscheins.
Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird vom  Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Weitere Informationen unter www.bildungspaemie.info.